Bilder helfen, Texte und Informationen zu verstehen. Aber nicht jedes Bild ist leicht verständlich. Ein unklares Bild stiftet eher Verwirrung, anstatt beim Verstehen zu helfen. Leichte Bilder sind ein zentraler Bestandteil barrierefreier Kommunikation. Mit dem Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes im Juni 2025 ist visuelle Barrierefreiheit nicht nur Pflicht für öffentliche Einrichtungen, sondern auch für die Privatwirtschaft.
In diesem Online-Kurs erhalten Sie Tipps, um Bilder bewerten und einfache unterstützende Bilder selbst skizzieren zu können oder in Auftrag zu geben. Durch Praxis-Beispiele und einem Live-User-Test erfahren Sie direkt, wie Bilder vereinfacht werden können, ohne an Inhalt zu verlieren.
Lerninhalte
Grundlagen der Gestaltung von Leichten Bildern
Praxisbeispiele
Perspektive der Nutzer*innen Leichter Sprache kennenlernen und mit ihrem Feedback arbeiten
Unsere Expertin
Simone Fass ist als Visuelle Übersetzerin auf Visualisierungen durch Zeichnungen spezialisiert. Lernen und Verstehen durch Zeichnungen zu verbessern war schon immer ein Antrieb ihrer Arbeit. Sie ist fasziniert davon, Ideen durch Zeichnungen zu dokumentieren und Menschen damit zu begeistern.
Damit Internetseiten und elektronische Dokumente für blinde und sehbehinderte Menschen barrierefrei nutzbar sind, müssen deren Bilder und Grafiken kurz beschrieben werden. So können sie von Screenreadern vorgelesen werden. Texte in Leichter Sprache nutzen wiederum zusätzliche Bilder, um Leser*innen beim Verstehen zu unterstützen. Aber was folgt nun daraus für elektronische barrierefreie Texte in Leichter Sprache?
In diesem zweiteiligen Training lernen Sie, angemessene Textalternativen für Leichte-Sprache-Texte zu erstellen. Zwischen den beiden Terminen bearbeiten Sie eine praktische Transferaufgabe zur Anwendung und Verankerung des Gelernten – im zweiten Termin besprechen wir die Ergebnisse. Die Fortbildung wird von einer sehenden und einer blinden Expertin für Leichte Sprache und barrierefreie Kommunikation gestaltet – so verbinden wir fachliche Expertise mit authentischer Nutzungsperspektive.
Inhalte
Funktion von Textalternativen: Warum sind sie wichtig für Barrierefreiheit und wann werden sie gebraucht?
Besonderheit bei Leichter Sprache: Wann braucht es hier eine Textalternative?
Unterscheidung zwischen ALT-Text und Bildbeschreibung
Bildarten verstehen: informative, funktionale, dekorative und komplexe Bilder – und wie man für jede Bildart passende Textalternativen formuliert
Perspektivwechsel: Wie nutzen blinde Menschen Textalternativen mit Screenreadern?
Grundregeln der Leichten Sprache angewendet auf Alternativtexte: Kürze, Klarheit, kontextbezogene Relevanz
Transferaufgabe zwischen den Terminen und gemeinsames Feedback im zweiten Termin
Lernziele
Sie können beurteilen, welche Bilder in Leichte-Sprache-Texten eine Textalternative brauchen.
Sie wissen, wann welche Art von Textalternative nötig ist.
Sie können angemessene Textalternativen schreiben.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Internetredaktion/Social Media, Vermittlung und Marketing.
Unsere Expertinnen
Inga Schiffler ist Expertin für barrierearme Sprache. Sie vermittelt Grundlagen der Barrierefreiheit, erklärt Hintergründe und gibt praxisnahe Umsetzungstipps. Ihr Weg führte vom Gebärdensprachdolmetschen über Fremdsprachenübersetzen zur Leichten und Einfachen Sprache. Heute arbeitet Inga freiberuflich in diesen Bereichen und gibt ihr Wissen in Vorträgen und Seminaren weiter.
Sandra Pilz ist Diplomübersetzerin, staatlich geprüfte Schriftdolmetscherin und hat einen Master in barrierefreier Kommunikation. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Schriftdolmetscherin und Übersetzerin für Leichte Sprache und unterrichtet als Lehrbeauftragte ein Seminar zu Barrierefreiheitstechniken für blinde und sehbehinderte Menschen an der Universität Hildesheim.
Termine & Anmeldung
Der Workshop findet in zwei Teilen statt
Teil 1: 23. April 2026 von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr Teil 2: 30. April 2026 von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Verträge sind das Fundament jeder Zusammenarbeit in der Medienpraxis. Sie lernen, wie Sie Rechte und Pflichten zwischen Auftraggeber:innen, Kreativen und Dienstleister:innen klar regeln. Der Workshop zeigt typische Klauseln, häufige Fehlerquellen und praxisnahe Vertragsbeispiele.
Lerninhalte:
– Grundstruktur von Medienverträgen (Werk-, Lizenz-, Dienstvertrag) – Regelung von Nutzungsrechten, Vergütung und Haftung – Freigabeerklärungen und Model-Releases – Umgang mit Änderungswünschen und Nachvergütung – Checkliste für rechtssichere Vertragsgestaltung
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Von Instagram bis YouTube: Das Teilen von Inhalten birgt rechtliche Risiken. Dieses Modul erklärt, was beim Upload und Repost erlaubt ist, welche Kennzeichnungspflichten gelten und wie Sie Haftungsfallen vermeiden.
Lerninhalte:
– Urheberrechte und Nutzungsbedingungen auf Social-Media-Plattformen – Reposts, Memes, Remixes – was ist erlaubt? – Influencer-Marketing und Kennzeichnungspflichten – Haftung bei Rechtsverletzungen und Abmahnrisiken – Tipps für eine rechtssichere Social-Media-Strategie
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Wo dürfen Sie ohne Genehmigung fotografieren oder filmen? Der Workshop erläutert Panoramafreiheit, Hausrecht und behördliche Drehgenehmigungen. Sie erfahren, was bei Veranstaltungen, in Innenräumen oder beim Drohneneinsatz zu beachten ist.
Lerninhalte:
– Panoramafreiheit (§ 59 UrhG) und ihre Grenzen – Aufnahmen auf Privatgelände und in Innenräumen – Drehgenehmigungen und behördliche Zuständigkeiten – Besonderheiten bei Veranstaltungen, Konzerten, Messen – Rechtliche Aspekte beim Einsatz von Drohnen
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Das Recht am eigenen Bild bleibt auch im digitalen Zeitalter zentral. Wann sind Einwilligungen erforderlich? Wann reicht ein berechtigtes Interesse? Dieses Modul zeigt, wie Sie Fotos, Videos oder Interviews rechtssicher erstellen und veröffentlichen – inklusive DSGVO-Bezug und Mustern aus der Praxis.
Lerninhalte:
– Das „Recht am eigenen Bild“ nach § 22 KUG – Einwilligung, Widerruf und berechtigtes Interesse (Art. 6 DSGVO) – Umgang mit Gruppenfotos, Interviews und Mitarbeiterbildern – Datenschutz bei Audio- und Videoaufnahmen – Praxisfälle und Handlungsempfehlungen
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Ob Bild, Ton oder Video – jede Medienproduktion berührt Urheberrechte. Sie lernen, wie Sie fremde Inhalte korrekt nutzen, Lizenzen einholen und Rechteketten dokumentieren. Behandelt werden auch häufige Praxisfälle, etwa Musiknutzung, Stockmaterial und Auftragsproduktionen.
Lerninhalte:
– Grundlagen des Urheberrechts für Medienschaffende – Rechteklärung bei Foto-, Film- und Audioproduktionen – Lizenzmodelle: GEMA, Creative Commons, Stockanbieter – Rechtekette und Dokumentation in der Praxis – Abgrenzung: Inspiration vs. Urheberrechtsverletzung
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Künstliche Intelligenz verändert Produktionsprozesse in Design, Film und Kommunikation. Doch wem gehören KI-generierte Inhalte und wer haftet bei Rechtsverletzungen? Der Workshop zeigt, wie Sie KI rechtssicher einsetzen – von Trainingsdaten über Output-Rechte bis hin zu vertraglichen Absicherungen.
Lerninhalte:
– Urheberrechtliche Einordnung von KI-generierten Inhalten – Nutzung und rechtliche Grenzen von Trainingsdaten – Haftungsfragen bei fehlerhaften oder fremdrechtlich belasteten KI- Ergebnissen – Vertragsgestaltung bei KI-Projekten (z. B. Prompting, Agenturverträge) – Praxisbeispiele aus Bild-, Film- und Audioproduktion
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Ein kompakter Einstieg in die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen der Medienproduktion. Sie erfahren, welche Rechte in Kommunikationsprojekten eine Rolle spielen, wer verantwortlich ist und welche Haftungsrisiken bestehen. Praktische Beispiele aus Foto-, Film- und PR-Alltag veranschaulichen die Grundlagen des Urheber- und Medienrechts.
Lerninhalte:
– Überblick über Urheber-, Medien- und Markenrecht – Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen bei Medienprojekten – Rechteübertragung und Vertragsbeziehungen im Überblick – Praxisbeispiele: typische Konflikte und Lösungsansätze – Checkliste für rechtssichere Medienarbeit
Unser Experte
Tim Hoesmann, Rechtsanwalt
Tim Hoesmann ist seit fast 20 Jahren Rechtsanwalt in Berlin mit Schwerpunkt im Urheber- und Medienrecht. Als ehemaliger Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes und bei der Deutschen Welle verbindet er juristische Expertise mit praktischem Verständnis für kreative Prozesse. In seiner Beratung und in seinen Vorträgen legt er besonderen Wert auf klare, praxisnahe Lösungen für Medienschaffende, Agenturen und Pressestellen.
Er wird regelmäßig in den Medien als Experte zitiert.
Erklärvideos im Zeichenstil sind ein beliebtes Instrument zur Komplexitätsreduktion. In der Verbindung von Text, Zeichnung und Bewegtem Bild lassen sich Prozesse, Verfahrensweisen oder auch Produkte sinnvoll und anschaulich erklären. War die Produktion solcher Videos bisher ausschließlich die Domäne spezialisierter Produktionsfirmen, erlauben leicht verständliche und vergleichsweise kostengünstige Softwarelösungen, Erklärvideos in Eigenarbeit herzustellen. Doch was können diese Programme und was nicht? Welche Themen lassen sich überhaupt umsetzen? In unserem Workshop zeigen wir Ihnen Tipps und Tricks auf dem Weg zum eigenen Erklärfilm.
Inhalte
Erklärvideos in der Kommunikation: Beispiele
Bilder, Grafiken, Texte: Was eignet sich wofür?
Welche Software ist geeignet?
Was ist machbar und wo sind die Grenzen?
Lernziele
Kenntnis geeigneter Programme für Erstellung und Bearbeitung
Verständnis für Möglichkeiten und Grenzen der Eigenproduktion
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich gezielt an Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Internetredaktion/social media und Marketing oder auch an Selbstständige.
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